antidemocratic events in Oceania

1994

P. Paquet, Le paradis perdu des îles Chagos, LB, 24/05/194

 

Américains, Britanniques et Mauriciens maintiennent en exil cinq mille Ilois pour sauvegarder la base de Diego Garcia.

 

1998

Australie: “National Sorry day”, LS 27/05/1998

 

Un million d’Australiens ont signé des registres d’excuses pour commémorer le premier anniversaire de la publication d’un rapport ayant dénoncé la politique discriminatoire contre les aborigènes et les 300.000 enfants arrachés à leurs familles.

 

2000

Bernard Meeus, La reconquête aborigène, in : Le Soir Magazine, 3562, 27/09/2000, p.52-54

 

« Le Centre Rouge recèle une importante présence aborigène à Alice Springs.  Eclatée (nombreux dialectes, nombreux communautés, une langue uniquement orale), elle donne des signes de pauvreté évidente. »

Pas de droit de vote pour les aborigènes jusqu’en 1967.

Lois Peeler, de l’Aboriginal Tourism Australia : « Ce pays reste profondément raciste. »

On essaya d’ »australianiser » de force les aborigènes dans les années 50-60.

« Le but était d’effacer notre présence par des méthodes brutales et inhulmines », accuse un Aborigène. (p.53)

2 % des 18 millions d’Australiens sont aborigènes.

 

2000

FIDJI / Des “civils armés” défient le pouvoir, LB 20/05/2000

 

Une tentative de coup d’Etat rappelle la cohabitation difficile des indigènes avec la population importée naguère pour travailler dans les plantations.

 

2000

Iles Salomon / La méthode fidjienne fait école à Honiara, LB 06/06/2000

 

Une tentative de coup d’Etat aux motivations ethniques sème la confusion.

 

2003

RABBIT PROOF FENCE – l’incroyable périple de fillettes aborigènes dans l’outback australien des années 1930. – 2003

 

2007

Gerhard Fischer, Einmarsch bei den Ureinwohnern, SDZ 19/11/2007

 

Aïs die Europàer 1788 mit der Besiede-lung Australiens begannen, erst mit briti-schen Strâflingen, dann mit freien Ein-wanderern, lebten dort schâtzungsweise 750 000 Ureinwohner. Heute sind es et-wa 460 000. Einige wurden getôtet, viele starben auch an eingeschleppten Krank-heiten. Selbst im 20. Jahrhundert wurde den Ureinwohnern Gewalt angetan. Der Staat entriss zwischen 1900 und 1972 et-wa 35 000 Aborigine-Kinder ihren Fami­lien, steckte sie in staatliche Erziehungs-Anstalten oder gab sie zur Adoption fur weiBe Eltern frei. Man nannte dièse Kin­der spàter die ,,gestohlene Génération ». Der Staat gab vor, die Aktionen seien zum Wohle der Kinder. Doch offenbar wollte er damit die Weitergabe der indigenen Kultur und Sprache verhindern.   (…)

Olga Havnen – ihre Mutter Aborigine, der Vater Norweger – geht das alles nicht weit genug. ,,Man braucht ein Prograrnm fur den Drogen- und Alkoholentzug », sagt sie. ,,Und man bräuchte Spezialisten, etwa Psychologen.  » Es gebe zum Bei­spiel in den Communities kein Haus fur missbrauchte Kinder, in das sie flüchten könnten. Fûr so etwas und fur Jobs und Ausbildung im Northern Territory wären 2,5 Milliarden Dollar notwendig, sagt Havnen. ,,Wenn es die Regierung ernst meinen wurde, wurde sie das Geld ausgeben. » Soldaten zu schicken sei ,,Geldverschwendung und verruckt ».

Als sie hört, dass ein Grossteil der bewilligten 1,3 Milliarden Dollar angeblich für die Verbesserung der Wohnsituation und für soziale Projekte ausgegeben wer­de, lacht sie verächtlich – so, als seien das Lügen, als hätte sie schon viele schlechte Erfahrungen gemacht mit den Auskünften der Regierung. ,,700 Millionen Dollar kostet alleine die Verwaltung des Einsatzes – die Soldaten, die Polizisten, die Bürokratie, die mit der Intervention zu tun hat. »

Die Massnahmen wurden im August im Paket vom Parlament abgesegnet, auch die Labor-Partei war dafür. Unter andrem wurde beschlossen, den Aborigines im Northern Territory die Landrechte wieder zu nehmen. „ Was haben die Land­rechte mit Kindesmissbrauch zu tun? », fragt Olga Havnen.

Die Regierung sagt, sie brauche die Oberhoheit über das Land, um schnell und unbürokratisch Häuser, Strassen und Schulen zu bauen. Olga Havnen rührt in ihrem Espresso, lächelt erneut abschätzig und sagt: ,,Die Re­gierung will das rohstoffreiche Land ha­ben, damit Firmen es dann ausbeuten können. » Unter anderem gibt es dort Uran. ,,Jeder verurteilt Mugabe in Simbabwe, der den Weissen brutal das Land nimmt », sagt sie. ,,Aber John Howard in Australien wird nicht verurteilt. »

 

2017 - Papua New Guinea

(The Economist, 01/07/2017)